Am 7. Oktober 21 Uhr: Rock- und Oldienacht im Fonte / Special: Rock und Pop aus Ost und West

Am Freitag, den 7.Oktober lege ich zum letzten Mal mit dem „alten Team“ im Fonte zur Rock- und Oldienacht auf. „Alt“ bedeutet immerhin, eine Zusammenarbeit über 12 Jahre. 2004, kurz nach der Pachtübernahme von Annik, haben wir die Rock- und Oldienacht in`s Leben gerufen, das Konzept hat sich bewährt. Seitdem gibt es einmal im Monat Rock und Pop für alle Altersgruppen um die Ohren. Denn absichtlich habe ich nicht einen Namen wie „Ü – Irgendeine Zahl – Party“ gewählt, denn zeitlos gute Mugge mögen auch viele junge Leute. Und auch absichtlich heißt es eben nicht nur Oldienacht, denn  wenn es ordentlich rockt, darf es auch `was Neues sein. Das Motto war immer – kein Popbrei, keine langweilige aktuelle Charts-Beschallung, keine Schlager oder Ballermann-Mugge.

Nun, am 7.Oktober gibt es zum Abschluß ein Special: Zum „Tag der Republik“ (Die DDR hatte sich ja am 7.10.1949 gegründet) und zum „Tag der Deutschen Einheit“ (am 3.10.1990 war die DDR dann Geschichte) gibt es verstärkt Rock und Pop aus Ost und West – also Deutschrock von Ton Steine Scherben über Thomas Natschinski, Grönemeyer, Puhdys, Westernhagen, Renft, Heinz Rudolf Kunze, City, Ärzte, Karat, Tote Hosen, Tamara Danz, Klaus Lage, Karussell, BAP bis zu Juli, MIA, Silbermond, Kraftklub  oder Wir sind Helden. Auch einen Blick über die deutschen Grenzen in beide Richtungen werde ich werfen, nach Frankreich, Polen, Großbritannien, die Tchechei, Österreich, Ungarn usw…

Aber keine Angst – es wird trotzdem auch bewährten internationalen Rock und Pop im Mix geben, wenn das tanzwütige Fonte Publikum es wünscht – wie immer bin ich für Musikwünsche offen, wenn sie denn passen. Andrea bleibt wie immer draußen.

Ich freue mich auf Euch – lasst uns am Freitag eine wundervolle Rock- und Oldienacht feiern!

Franks Beatkiste Sendung Nr. 36 vom 25.09.2016

„Ein Strauß bunter Melodien“

… von Eurem DJ Ton-Art. Ich präsentiere unerhörte Songs zum Sommerabschied. Ich habe mir vorgestellt, im Auto zu sitzen und (wieder einmal) angesichts der Radiomugge zu verzweifeln. Klar kann man Radio Eins hören und wenn es mal mehr Oldies sein sollen, gibt`s auch andere Sender. Aber mal was Unerhörtes – Fehlanzeige. Wenn ein Ostsender mal Beatmusik aus dem Osten bringt, dann fast ausschließlich die gleichen Songs – den Blauen Planeten, Am Fenster, Jugendliebe…

Also lege ich querbeet alte Scheiben ein, so geht es munter von Heinz-Jürgen Gottschalk über Hungaria, die Puhdys, Karat, General und Holger Biege bis zu Renft, Manfred Krug und Reform. Schräge Mischung, bei der ich mir vorstellen kann, den Auto CD-Player  aufzudrehen und die unerhörten Songs gegen den ewig gleichen Radiobrei auszutauschen. Herrlich!

Diesmal ohne viele Erklärungen, Biografisches oder Informationen. Hört es Euch einfach an – wer Fragen dazu hat: Schreibt mir eine Mail…

Euer DJ „Ton-Art“

Franks Beatkiste Sendung Nr. 35 vom 28.08.2016

Eine Phantasie – Ostrock Reise

Wieder ein Jubiläum. Für die 35. Sendung lasse ich ein Projekt aus dem Jahre 2004 wieder aufleben, sozusagen die Keimzelle der Idee, die 10 Jahre später in Form der Internetradiosendung „Beatkiste“ weitergeführt wird.

Damals hatte ich als berufsbegleitender Student des Fachbereiches Sozialwesen an der Fachhochschule Potsdam die Idee, im Studentencafè mit dem schönen Namen  „Größenwahn“  mit Hilfe der  Methode „Phantasiereise“ einen Einblick in meine Leidenschaft für den Ost-Beat zu geben. Daraus wurde die „Phantasie-Ostrock Reise“. Ich hatte zur Illustration alte Tontechnik aus DDR-Zeiten dabei, zur Einstimmung lief anfangs eine speziell zusammengestellte Ostbeat-CD, über die Titel konnte das Publikum sich auf Handzetteln informieren.

Dann – bei Stille und Kerzenlicht –  lauschten die Gäste – eine bunte Mischung aus Studenten und Dozenten aller Altersklassen und mit Ost- und Westsozialisation – eine Stunde der minutiös vorbereiteten Phantasiereise, die einen Einblick in meine Biografie und den dazugehörigen Soundtrack lieferte.  Danach wurde  bei einer zünftigen Ostrock-Party getanzt und auch  diskutiert.

Es war ein voller Erfolg. Den Text und die vorbereiteten CD`s habe ich natürlich aufbewahrt. Nun, anlässlich der 35. Beatkiste habe ich die Phantasie-Ostrock Reise neu aufgenommen, unverändert in Text und Musik.

Viel Spaß!

Franks Beatkiste Sendung Nr. 34 vom 31.07.2016

RENFT – ein subjektiver Blick auf die Größten …

31.07.2016 IWR Leuchtturm 34. Franks Beatkiste mit Frank Gerstmann

Anlässlich des Auftritts von RENFT beim Dorfrock in Schmadebeck und der Sonderausstellung  im Ostrockmuseum Kröpelin werfe ich in dieser Sendung einen – und natürlich meinen ganz subjektiven – Blick auf die Gruppe, die am exemplarischsten für die Geschichte des Beat in der DDR steht – die Klaus Renft – Combo. Hervorgegangen aus den Butlers, unzählige Male mit Auftrittsverboten belegt, Anfang der Siebziger die Gruppe mit den unbequemsten Texten, mit einer eigenständigen grandiosen Rockmusik, die 1974 in einer zweiten LP gipfelte, die für mich zu den besten LP aller Zeiten gehört. Dann  1975 zerschlagen und totgeschwiegen, einige Musiker eingesperrt und in den Westen abgeschoben ….

Mit Pannach und Kunert blicken wir in die Zeit, als die beiden, nach der Abschiebung nach Westberlin als Duo auftraten und hören ihre Version von Liebe und Zorn. Wir hören in die 99`ger CD „Als ob nichts gewesen wär“ `rein, nach 25 Jahren die dritte reguläre RENFT – Scheibe.

Am 1. Juli haben uns die aktuellen Mitglieder der Gruppe RENFT, erfreulicherweise sogar mit Jochen Hohl als Gast,  in Schmadebeck ein Interview gegeben, Burghard Seidel hat meine Fragen mitgenommen, leider konnte ich nicht dabei sein. So erfahren wir aus erster Hand, was aktuell ansteht und können uns darauf freuen, dass sie in nächster Zeit auch in unserer Gegend touren.

Unbedingt dabei sein! Euer Frank Gerstmann alias DJ „ton-art“.

Franks Beatkiste Sendung Nr. 33 vom 26.06.2016

Sommer Sonne Sonnenbrand…

.. so lautet einer der Songs, die in meiner 33. Sendung laufen und der das Motto vorgibt. Denn es ist Sommer, es ist schweineheiß im Moment und während die Sendung läuft, werde ich mit Familie am Ostseestrand Camping machen. Natürlich im Queck Junior, natürlich mit Ostbeat im Gepäck. Freut Euch auf Musik von Reggae Play und City, Reinhard Lakomy und der Gruppe Magdeburg, Vroni Fischer und natürlich Transit. Außerdem gibt`s den voll ausgespielten Siegertitel von Renft – „Ich bau Euch ein Lied“ und „Was noch zu sagen wär“. Gemeinsam mit Engerling die Band des Abends beim Dorfrock in Schmadebeck am 1.Juli.

Und als Bonbon den Spaßsong „Alle Mann an Deck“ von Kreis, ob sich daran einer erinnern kann?

Viel Spaß! 

Franks Beatkiste Sendung Nr. 32 vom 29.05.2016

Das magische Jahr 1973 oder der Beginn einer Leidenschaft…

… unter diesem Motto steht die 32. Beatkiste. Aus gegebenem Anlass – denn just in diesem Jahr hatte ich die erste Begegnung mit der Gruppe Yes,  das Dreifachalbum Yessongs lief auf meiner Bandmaschine rauf und runter. Und das Konzerterlebnis der vergangenen Woche – Yes im Admiralspalast – wirkt noch nach. 1973 begann auch meine Liebe zum Vinyl – gezwungenermaßen zunächst zu Amiga-Scheiben, ergänzt um Muza, Supraphon und Pepita, so die Namnern der polnischen, tchechischen und ungarischen Labels.

Also hören wir in die erste LP meiner Sammlung herein, die Hallo 12,  auf der zweiten Seite mit einem 20 min Stück der Skalden. Wir hören außerdem Omega aus Ungarn und Renft gleich mit 3 Songs. Denn Renft hat 1973 die erste LP produziert. In der kleinen Beatkisten-Wertung treten sie gegen die Puhdys an. Wir wiederholen also den fast schon Glaubenskrieg der frühen 70ger unter den Ostbeathörern – Renft vs. Puhdys. Ich bin gespannt, ob sich aus den Lagern jemand meldet. Oder hat die dritte Band im Bunde eine Chance? Das ist LGT aus Ungarn.
Also reist mit mir an die Anfänge einer fast kompletten Amiga-Beat- Sammlung, viel Spaß! Euer DJ Ton-Art aus Brandenburg an der Havel.

Yes Yes Yes

( 21. Mai 2016)

das war ein Hammer – eines der Flagschiffe des Progressive Rock live im Admiralspalast Berlin zu erleben – Yes. YES 1Sie haben es auch in dieser Besetzung (Steve Howe, Geoff Downes, Jon Davison, Alan White und Billy Sherwood) geschafft, die sehr komplexen Yes-Songs mit Rhythmuswechseln und ineinander verwobenen Melodien druckvoll und expressiv zu performen – einfach toll.

Habe mir sogleich einmal alle Yes-Alben von 1969 bis 1987 besorgt und werde sie in den nächsten Wochen intensiv anhören. Das Konzert hat mich dazu jedenfalls animiert – ich bin gespannt…