Franks Beatkiste – Sendung Nr. 19 vom 26.04.2015

Diese Sendung beginnt mit einer Nachlese zum Studiogespräch vom März. Es gibt noch verbliebene Musikwünsche der beiden Studiogäste und der Titelsong der 1989`ger CD von „Drive“, nämlich „Is that Jazz“, den ich in der letzten Sendung nur angespielt hatte, wird  diesmal ausgespielt. Auch der ehemalige Schlagzeuger „Ecki“ kommt noch zu Wort.1979_drive(1)

Im zweiten Teil, nach einigen vom Staube befreiten raren Songs der Porter Band, von Omega und Fonograf geht die Beatkisten Wertung in die nächste Runde. Mit Musikvorschlägen von Lift, Datzu und Jessica.

Eine tolle Mischung, interessante Musik – viel Spaß!

BUGA vorn und BUGA hinten …

(16.KW – 13. bis 19. April 2015)

… geht mir ziemlich auf die Nerven. Am Freitag gab es die Veranstaltung „BUGA-Erwachen“ und am Samstag dann die offizielle Eröffnung. Natürlich hat die ganze Sache einen touristischen Effekt. Natürlich gab es einen Investitionsschub. Und sicher trägt es dazu bei, die Region bekannter zu machen. Bei wem, könnte man fragen. Wer begeistert sich für eine Gartenschau? Leute wie ich ganz bestimmt nicht – aber ich bin ja vielleicht auch nicht derMaßstab.

Bodo WeinertWer von der Buga in irgendeiner Form profitiert, sich ein Geschäft verspricht, wird natürlich dafür sein. Ob Gastronomie, Tourismusanbieter, Kulturleute, Händler – oder auch Gartenbaubetriebe, Baunternehmer, Fuhrunternehmer… klar.  Ob es am Ende ein Verlustgeschäft sein wird, weiß keiner. Und es wird so viele Effekte geben, die man kausal in den BUGA – Zusammenhang bringen kann oder will. Oder eben nicht – je nach Standpunkt. Es wird wohl so sein, dass Gegner wie auch Befürworter immer ihre Zahlen haben werden – es war und bleibt sicher auch eine Ansichtssache. Also müßig, darüber weiter zu lamentieren.

Jetzt ist sie da, wir werden sie bis Oktober ertragen und es wird enden wie in anderen ehemaligen BUGA – Städten. In Jahren erinnert sich vielleicht einer und sagt: „Wat is`n dat hier?“ Die Antwort ist vielleicht „Da war doch mal diese Gartenschau.“ „Ach so.“  Und geht seinem Tagesgeschäft weiter nach.

Das Foto zeigt: Spass an Blumen kann man auch ganz ohne BUGA haben – mir viel lieber!

Zeitreise zurück …

(14.KW – 30. März  bis 05. April 2015)

34 Campingplatz Kavatzi-marodein eine Zeit, in der wir mit dem Trabi bis an die türkische Grenze gefahren sind, durch die Tchechoslowakei (heute 2 Staaten), Ungarn, Rumänien. Weil uns der kürzere Weg über ein Stück Jugoslawien – heute Serbien – verwehrt war, auch wenn wir am „Eiseren Tor“ haarscharf daran vorbei fuhren, sind wir durch Rumänien gefahren. Dann Camping am Schwarzen Meer in Bulgarien, zum Beispiel „Kavatsi“ bei Primorsko – viele schöne Erinnerungen sind damit verbunden.

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Nachdenken über Gerechtigkeit

(13.KW – 23. – 29. März 2015)

Kein Schwein interessiert sich für den Ort, den ich soeben besuchte. Radnevo. Mitten in Bulgarien. Die Menschen sind arm. Die Infrastruktur desolat. Er liegt nicht an der Schwarzmeerküste, für Touristen uninteressant. 4.0M DigitalCAMDie Einwohner sind EU-Bürger-auch das interessiert bei uns zu Hause keinen. Sie haben Coca-Cola und Volkswagen, Nivea und Haribo, Samsung, Sony und die Allianz, wenn sie es sich leisten können – das ist alles, was interessiert. Ich habe das Privileg, nicht hier geboren zu sein, was würde ich wohl heute tun? Wie hunderttausende Bulgaren in England, Deutschland oder Italien mein Glück suchen? Und wollte man es mir verdenken?
Dieser Urlaub macht nachdenklich…

Wer ist es eigentlich, der die Geschicke der Menschen lenkt? Wer hat eigentlich die Macht über Geld? Wer bedruckt Papier und bestimmt seinen Wert?  Doch nicht der  bulgarische Bauer, aber auch nicht der deutsche Mittelständler, der in Nessebar die Sau rauslässt… wir alle sind nur Schachfiguren, ob Bauer, Springer oder Turm…

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Helden…

(12.KW – 16. – 22. März 2015)

DSC_0277… sind es wohl nicht, die mich am Montag abend in Leipzig begrüssen. Oder doch? Warum? Weil sie in der „Heldenstadt“ gegen Hartz IV demonstrieren? Weil sie als Häufchen ggegen den Strom schwimmen? Ich bin nicht ihrer Meinung, mache dieses Foto und gehe weiter. Ein bischen nachdenklich, das zumindest haben sie erreicht, auch wenn meine Gedanken sie nicht wirklich erfreuen würden, vermute ich mal…

Frauentag …

(10.KW – 2. – 8. März 2015)

… ist cool. Und nicht nur wegen den vielen Erinnerungen an die verrückten Frauentagsfeiern in der DDR – die Prämienrituale und die unvermeidlichen roten Nelken.1916 - Klara Meergarten

Sondern der Fokussierung der Gedanken auf das schöne Geschlecht. Vielleicht tut man das zu selten. Ich habe bewusst „man“ geschrieben und ziehe mir die Jacke nicht an. Denn ich denke oft daran und ich habe Spaß, im Alltag „alte Schule“ zu zelebrieren.

Alte Schule heißt ja nicht mehr und nicht weniger als Respekt zu haben. Und das zu zeigen. Was da zurückkommt, lohnt den Einsatz allemal, wer das nicht kennt, sollte es einfach mal probieren.

Ob nun vor hundert Jahren (Foto) oder heute, das schöne Geschlecht hat unsere Liebe verdient. Also sollte ich schnell Blumen holen für meine Liebste…