(42. KW – 12. bis 18. Oktober 2015)
![DSC_0082[1]](https://www.frank-gerstmann.de/wp-content/uploads/2015/10/DSC_00821-e1445977016902-416x555.jpg)
… die für eine Anschauung stehen. Entdeckt in einem Geschäft. Schon 35 Jahre tot, aber unvergessen.

(42. KW – 12. bis 18. Oktober 2015)
![DSC_0082[1]](https://www.frank-gerstmann.de/wp-content/uploads/2015/10/DSC_00821-e1445977016902-416x555.jpg)
… die für eine Anschauung stehen. Entdeckt in einem Geschäft. Schon 35 Jahre tot, aber unvergessen.
Liebe Tanzfreunde,
wegen Schulferien und Urlaubszeit sind viele von Euch unterwegs, deshalb findet unser Mittwochs – Tanzfreunde Treffen heute nicht statt. Nicht traurig sein!
… und zwar vom Ostrockmuseum Kröpelin. Direkt aus dem Museum ist die Beatkiste in`s Netz übertragen worden. Hat Spaß gemacht, ich würde mich natürlich über viele Zuhörer freuen… Dehalb hier der Link zur Mediathek:
http://www.mmv-mediathek.de/sendungen/nb-radiotreff_88_0/16751-leuchtturm_-_franks_beatkiste.html

(41. KW – 5. bis 11. Oktober 2015)
… hat Max Raabe im Admiralspalast eine Benefiz – Veranstaltung hingelegt. Hat die Gäste aus Syrien und Afghanistan begrüßt, auf den Anlaß hingewiesen und dann dem Publikum ein wunderbares Konzerterlebnis verschafft. Wir waren begeistert. 
Also – Til, es geht auch ohne Getöse, mit Stil. Und singen kann er auch besser.
(40. KW – 28.September bis 4. Oktober 2015)
… war mir schon immer suspekt und ist es heute noch. Auf jedem Fernsehkanal deutsch-deutsche Geschichten und die Masse im Einheitstaumel.
Ohne Frage, der 3. Oktober ist ein wichtiges Datum. Der Beitritt übrigens der DDR zur BRD, keine gleichberechtigte Vereinigung von West und Ost. Wie das Saarland seinerzeit… Sollte man nicht ganz vergessen. Bei allem Taumel.
Ich habe den Tag übrigens aktiv genutzt und ganz schön was geschafft. Also ein guter Tag.
(39. KW – 21. bis 27.September 2015)
.. um an den letzten Blogeintrag anzuknüpfen. Da ging es um Leute, die in Versammlungen sitzen und im Bemühen, sich als am Gemeinwohl interessiert zu präsentieren, doch nur ihre narzistischen und egoistischen Ziele verfolgen und um die Frage: Warum tue ich mir das an?
Und als hätte sich jemand Sorgen gemacht, mir könne der Stoff ausgehen, hat er mir die Dummheit wieder über den Weg geschickt. Auf dem Parkplatz am Einkaufszentrum Wust. Wir kommen vom Einkauf zurück, da hat mich einer zugeparkt, weil er keine Parkfläche nutzte, sondern sich direkt hinter mich auf den Zufahrtsweg stellte. Ich hatte echt Mühe, ohne den Wagen zur Linken oder das Metallgeländer zur Rechten zu touchieren, rückwärts auszuparken. Kommt ein Mann von links und zeigt einen Vogel. Ich denke noch, der wird sicher den Fahrer des Audi hinter mir meinen, der sich so dämlich hinstellt, aber nein, er meinte mich. „Du bist zu blöd zum Fahren“ brüllt er mich an. Ja, der meinte wirklich mich und war sauer, weil er kurz warten musste. Nun mache ich mir durchaus Gedanken, wenn mich jemand kritisiert, selbst wenn die Kritik so unqualifiziert daherkommt. Ich gehe also in mich und frage mich, bin ich tatsächlich ein schlechter Fahrer? Ich komme allerdings nach Sichtung der verdammt engen Räume zum Ausparken sofort zum Schluss – nein, daran liegt das hier nicht. Das muss der Mann doch sehen, das ist doch Fakt…
Aber da sagt meine Frau zu mir: „Der ist doch selbst aus dem Audi gestiegen, das ist der Zuparker.“ Ach so, na dann ist er ja befangen, selber einen Fehler zugeben, macht ja kaum einer. Meine Frau fragt noch, warum ich ihm nicht gebührend geantwortet habe, so in der Art „Bist Du bescheuert?“. Ich überlege kurz: Die Frage wär`ja rein rhetorisch, mit ja hätte der sicher nicht geantwortet. Und weil er überzeugt davon ist, der Gute (zumindest Fahrer) zu sein und ich der Idiot, wäre jeder Satz verschwendete Energie, eher noch Öl auf sein Ego-Feuer gießen. Hmm, ja, stimmt auch. Andererseits … Interessant wär`eigentlich nur, ob der Mann, wenn er so ganz allein für sich ist, weiß und wenigstens sich selber zugibt, dass nicht der andere „zu blöd zum Fahren“ war, sondern er als Zuparker der Verursacher. Aber wenn ich es mir genauer überlege… ich glaub`s eher nicht. Womit wir wieder bei meinem Vater wären – „Gegen Dummheit…usw“.
(38. KW – 14. bis 20.September 2015)
Ich bin in meiner Heimatstadt kommunalpolitisch aktiv. Das sagt zunächst mal noch nicht viel aus, je nach Leser sind hier Reaktionen von „Hat der nichts Besseres zu tun?“ bis zu „Will sich da einer profilieren?“, „Braucht der Geld?“ oder mitleidvolles „Vielleicht hat er eine masochistische Ader“ möglich. Oder gar Anerkennung, wobei das sicher eine seltene Reaktion sein dürfte.
Ich denke, sich ab und zu selbstkritisch zu hinterfragen, sich über seine Motive, Wünsche, vielleicht auch unbewussten Anteile Gedanken zu machen, ist wichtig, kann nicht nur hilfreich, sondern erhellend und mitunter auch lustig sein.
Das tue ich manchmal, das hat auch schon zu bewusstem Verändern meiner Prioritäten geführt, zum Erkennen von Sackgassen, in denen ich steckte, von Irrwegen oder dem Nachjagen unerreichbarer Illusionen.
Wenn ich dann, wie in dieser Woche wieder geschehen, in einer Versammlung sitze und mich frage, warum ich mir das in meiner wertvollen Freizeit eigentlich antue, hilft nur eine ehrliche Antwort an mich selbst. Warum also? Weil ich mich aktiv an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen wollte und will. Ist es so? frage ich mich. Und kann mir mit ruhigem Gewissen mit einem klaren „Ja“ antworten. Das beruhigt mich angesichts der Effizienz meiner Bemühungen, die oft genug gegen Null tendiert… Aber dann fällt mir ein Spruch meines Vaters ein, den er seinerzeit gern zum Besten gab: „Gegen Dummheit, mein Sohn, kämpfen selbst Götter vergebens“. Recht hatte er. Also orientiere ich mich nicht am vergeblichen Kampf gegen Dummheit, sondern am Versuch der Mitwirkung. Auch wenn es einem „die eigenen Leute“ nicht leicht machen…
Nach der Sendung zur ungarischen Beatszene geht es diesmal um Polen, wieder eine – wie ich finde – sehr interessante Sendung. Sei es zur Erinnerung für die, die in den Siebzigern groß geworden sind oder aus Neugier für die anderen.
Es geht anfangs um den grandiosen Niemen und am Ende um seine 3 Mitstreiter von 1972, die danach als SBB phantastische Musik machten, dazwischen um die Roten Gitarren, Maryla Rodowicz, die Skalden und Budka Suflera, Halina Franckowiak und 2+1, also eine tolle Mischung.
Lasst Euch überraschen!
… vielleicht einmal mit etwas Deutschrock aus Ost und West – schließlich ist – ab 00.00 Uhr jedenfalls – Tag der Einheit…
so etwa ab 20 Uhr kann wieder Tango, Salsa und Cha Cha Cha, aber auch Soul oder Swing getanzt werden – wenn Ihr wollt… Wir sehen uns.