Archiv der Kategorie: Franks Beatkiste

Franks Beatkiste – meine Radiosendung

radiosendung wird produziert

Meine eigene Radiosendung läuft seit August 2013 jeden letzten Sonntag auf www.nb-radiotreff.de »»» und seit Januar 2018 auf www.alex-berlin.de

“Franks Beatkiste” – eine knappe Stunde Ost-Beatmusik, von mir ausgewählt, vorgestellt und mit biografischer Würze präsentiert.

Zu allen Sendungen findet Ihr hier Sendedaten und einen Text zum Inhalt. Wer ältere Sendungen hören möchte – einfach bei mir melden! Über WE-Transfer kann ich Sie Euch zur Verfügung stellen. Viel Spaß beim Hören!

Photo: © Jacqueline Steiner

Beatkiste Nr.63 – am 30.01. 17:00 Uhr auf nb-radiotreff.de

Omega und Co. – Ungarn-Beat

In das neue Jahr startet Franks Beatkiste mit besonderen Intros von LGT und  Fonograf – LP aus den Jahren 1975 und 1976, verneigt sich dann vor Omega als eine der Bands, an die sich viele sofort erinnern, wenn es um Ungarn geht. Und ich spiele von meiner Lieblingsband aus diesem Land – den phantastischen LGT, noch einiges. Nur ein kleiner Ausschnitt aus meiner großen Sammlung an ungarischen Beat-Platten der 70ger und 80ger, die eine große Bandbreite und Abwechslung bietet. Hier nur einige Namen von Bands, die wir in weiteren Sendungen mal ausgraben sollten: Skorpio, V-Moto Rock, Piramis, General, Neoton, Illes und und und… Es lohnt sich.

 

Beatkiste Nr.62 – am 12.12. auf ALEX Berlin, am 30.12. auf nb-radiotreff.de

Karussell – die Zweite

Franks Beatkiste 62 beschäftigt sich mit der Band Karussell, die seit 2007 wieder aktiv ist und in diesem Jahr ein neues Album aufgenommen hat. Den Sänger Joe Raschke habe ich am Rande eines Konzertes in Schönebeck gesprochen, wir hören in die aktuelle Musik der Band hinein, nachdem ich vor einem Jahr mit der Ausgabe 46 eine Beatkiste zur Geschichte der Band in den 70ger und 80ger Jahren gemacht hatte.

Freut Euch auf erstaunlich gute neue Musik einer der großen Ostbeat-Bands.

Franks Beatkiste Nr. 61 am 14.11., 15 Uhr auf ALEX Berlin & am 18.11, 17 Uhr auf nb-radiotreff.de

25 Jahre Clogs

Am 20.10. feierte die Potsdamer Band „Clogs“ ihr 25,jähriges Jubiläum mit einem Konzert in Bahnhof Pirschheide. Sänger „Bieli“ und Keyborder „Eiche“ haben mir etwas zu Ihrer Beziehung zum Ostbeat, zu ihren musikalischen Wurzeln und natürlich auch zur Band Clogs erzählt. Freut Euch auf Teile des Interviews, mit der absolut partytauglichen Clogs-Mugge und mit Ostbeat-Erinnerungsstücken der Beiden garniert. 

Beatkiste Nr. 60 vom 17.10.,15:00 Uhr (Alex Berlin) und 31.10.,17:00 Uhr (nb-radiotreff)

RENFT – Legenden sterben nie !

RENFT wird 60 – oder wahlweise auch 50, je nachdem ob man die Gründung der Butlers oder der Klaus-Renft-Combo als Beginn wertet. Die Gruppe Renft jedenfalls ist der Inbegriff des Ostbeat, die Gruppe, die am exemplarischsten für die Geschichte des Beat in der DDR steht. Hervorgegangen aus den Butlers, unzählige Male mit Auftrittsverboten belegt, Anfang der Siebziger die Gruppe mit den unbequemsten Texten, mit einer eigenständigen grandiosen Rockmusik, die 1974 in einer zweiten LP gipfelte, die für mich zu den besten LP aller Zeiten gehört. Dann  1975 zerschlagen und totgeschwiegen, einige Musiker eingesperrt und in den Westen abgeschoben.

2016 habe ich anlässlich eines Auftritts beim Dorfrock in Schmadebeck und der Sonderausstellung  im Ostrockmuseum Kröpelin schon einmal eine Renft – Sondersendung produziert. Nun anlässlich der aktuellen Tour zum 60`ten wieder mein ganz subjektiver Blick auf die Gruppe.

Los geht es mit meinen ersten Begegnungen mit der Klaus Renft Combo, mit Pannach und Kunert blicken wir dann in die Zeit, als die beiden, nach der Abschiebung nach Westberlin als Duo auftraten und hören ihre Version von Liebe und Zorn. Wir hören in die 99`ger CD „Als ob nichts gewesen wär“ `rein, nach 25 Jahren die dritte reguläre RENFT – Scheibe. Der Höhepunkt ist Musik von der aktuellen Besetzung, mit Monster, Delle Kriese, Pitti Piatkowski und Markus Schloussen – kraftvoller Rock der Extraklasse.

Unbedingt dabei sein! Euer Frank Gerstmann alias DJ „ton-art“.

Beatkiste Nr. 59 – auf ALEX Berlin am 19.09.2018, 15:00 Uhr ; auf nb-radiotreff am 30.09.2018, 17:00 Uhr

Die Erinnerung und Neuabmischung einer Sendung vom September 2014, die aus dem Rahmen fällt – soweit das überhaupt geht, ist doch jede Beatkiste ein unverwechselbares Original!

Cover Versionen – Nr.1

Es geht heute nicht um den Original-Ostbeat, sondern um „Cover Versionen“. Oft keine Interpretationen in eigenem Stil, was eine gute Cover-Version ja ausmacht, sondern der zuweilen arg missglückte Versuch eines Nachspielens, also Kopierens. Ich habe in meiner Plattensammlung gekramt und solche grausame Versionen ausgegraben, aber auch einige gut gemachte Interpretationen von internationalen Songs . Es lohnt sich! So könnt ihr z.B. eine furchtbare Version des Stones-Klassikers „paint it black“ hören, gesungen – oder besser gejodelt – von der goldenen Stimme aus Prag. Oder die „hell raiser“ – Version der Puhdys, an diese Single wird sich so mancher erinnern. Zu den gelungenen Beispielen zählt sicher eine Version von „people get ready“, die Tamara Danz mit Mike Kilian singt – wirklich toll.

Aber auch Ostsongs wurden zuweilen gecovert – „Über 7 Brücken“ ist eines der bekanntesten Beispiele. Auch eine interessante Version von Bieges „Annabell“, interpretiert von Stefan Stoppok ist zu hören.

Auf alle Fälle eine lohnende Sendung, erstmals bei ALEX zu hören und nach 4 Jahren in aufgefrischter Form wieder einmal bei nb-radiotreff.

Ich würde mich über Feedback freuen!

Beatkiste Nr. 57 vom 29.07.2018

Klosterbrüder/Magdeburg – eine Ostbeat – Legende

Die Klosterbrüder waren zu Gast beim Dorfrock in Schmadebeck – ich war dabei und habe am nächsten Morgen mit den Jungs im Ostrockmuseum Kröpelin gesprochen. In der Beatkiste 57 geht es um die wechselvolle Geschichte der Band, um bleibende hervorragende Songs – wie gewohnt aus dem subjektiven Blick von mir, der ich unter anderem mit der Musik der Klosterbrüder/Magdeburg groß geworden bin.

Erinnert Euch an diese tollen Songs oder seid neugierig auf diese Musik und die Bandgeschichte, falls Ihr sie noch nicht kennt. Es lohnt sich.

Im Interview mit Hans Joachim Kneis und Dietrich Kessler, unterstütz vom Bassisten. Mit dabei unser Gastgeber Rüdiger Kropp vom Ostrockmuseum Kröpelin.

Beatkiste Nr. 56 vom 30.06.2018

mitten in der laufenden WM komme natürlich auch ich am Fussball nicht vorbei und erinnere mit 3 Songs daran, dass auch dieses Thema im Ostbeat seinen Niederschlag fand, in den Siebzigern gab es ja auch einige Fussballerfolge für DDR-Mannschaften wie den den Europapokalsieg für den 1 FCM 1974, an den ich mich bestens erinnern kann.

Und dann – hinein in den Sommer mit Songs über Sonnenbrand, den FKK und schöne Sommernächte, aber auch schon einen Ausblick auf die nächste Sendung, die sich mit dem diesjährigen Gast beim Dorfrock in Schmadebeck beschäftigen wird – den Klosterbrüdern, später Gruppe Magdeburg. Vielleicht sehen wir uns ja am 6.Juli vor Ort.

Bis dahin allen einen schönen Sommer!

Beatkiste Nr. 55 vom 27.05.2018

in memoriam – HOLGER BIEGE

Der am 19. September 1952 in Greifswald geborene Sänger, Pianist, Komponist, Texter und Arrangeur Holger Biege lebte zuletzt bei Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen, am 25. April 2018 starb er in einer Klinik in Lüneburg.

Er schloss er sich 1975 zuerst der Schubert Formation an, um ab 1976 eine Solokarriere zu starten. Seine beiden AMIGA-Alben („Wenn der Abend kommt“, 1978 und „Circulus“, 1979) zählten zu meinen Lieblingsplatten, tolle Songs mit wunderbaren Texten, die etwas Eigenes waren und in keine gängige Schublade passten. Mit „Sonnenmeer“ erschien 1982 die letzte Single in der DDR. 1983 kehrte Biege nach einem Gastspiel in der BRD nicht wieder zurück in die DDR. Er ließ sich mit seiner Familie in Hamburg nieder und arbeitete in den folgenden Jahren überwiegend als Arrangeur und Sachverständiger für Musikverlage.

Bei der Vorbereitung zu einer Tournee anlässlich seines 60. Geburtstages erlitt Holger Biege einen Schlaganfall, seitdem war er gelähmt und konnte nicht mehr singen.

Wie gewohnt bekommt Ihr in der 55. Beatkiste meinen persönlichen Blick auf einen DDR – Musiker, der mich sehr geprägt hat.