Archiv der Kategorie: Nachrichten aus der Provinz

Als DJ Ton-Art in Falkensee …

(36. KW – 31. August bis 6.September 2015)

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… zu einer Veranstaltung im Rahmen des Stadtfestes Falkensee. Dietmar Woidke war da und machte das Ganze trotz Regens entspannt und souverän. Ich denke, wir können zufrieden sein mit einem solchen Mann an der Spitze. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er uns Brandenburger nicht leiden kann und uns deshalb unter die Knute eines Landrates zwingen will, der dann seine Sklaven ausbluten wird.

Ich denke, er will Zahlen und Fakten und Modelle abwägen. Ich denke, wir sollten das auch wollen und nicht wie die Schafe hinter denen herlaufen, die Emotionen immer dann schüren, wenn sie ihnen nutzen und sich ansonsten einen Dreck darum scheren würden.

Als DJ im Grünen …

DJ im Grünen 2(34. KW – 17. bis 23. August 2015)

… bei phantastischem Wetter. Eine schöne Freizeitbeschäftigung, die nicht nur selbst Spaß macht, sondern auch noch anderen Freude bereitet  (jedenfalls wenn man den Nerv des Publikums trifft) – so wie hier beim Sommerfest des Rudervereins in der Hammerstraße in Brandenburg. Einheimische werden die Brücke im Hintergrund erkennen. Vielen Dank an Herrn Beilfuß für das Foto.  Und vielen Dank an alle, die sich gern von mir und meiner Konservenmusik unterhalten lassen.

Eric Triton in Milow – eine Entdeckung…

(33. KW – 10. bis 16. August 2015)

Am Freitag waren wir in Milow – einem kleinen Dorf in der Nähe9.Hörbar Blues – beim 9. „Hörbar Blues Open Air“. Ist auf dem T-Shirt des Nachwuchs-Blues-Fans ja gut zu lesen.

Und obwohl der Auftritt von Monokel – wegen denen wir vor allem gekommen waren, einem Gewitter zum Opfer fiel, war es toll. Das lag an Eric Triton & seiner Band aus Mauritius.  Eine Mischung aus Jazz & Blues, Folk & Soul, von Afro, Reggae und SegaLiedern in der Landessprache Kreol, auf französisch und englisch.  Toller Mann mit einer kraftvollen Stimme und Ausstrahlung. Das war ein Erlebnis – eine neue musikalische Live-Erfahrung, die wir so nie gemacht hätten, wenn wir nicht zu so einem netten kleinen Dorf-Festival gefahren wären. Zahlt sich aus, sollte man ab und zu tun! Falls jemand übrigens Musik von Eric Triton auf einer CD hat – bitte borgt sie mir. Und – immer schön neugierig bleiben!Eric Triton & Band

Mein Hasswort des Jahres …

(31. KW – 27.Juli – 2.August 2015)

SALE

… ist „SALE“. Es verfolgt mich überallhin und ich kann nicht mehr entspannt einkaufen in den „Shopping Malls“ der Republik. Ich fühle mich verarscht und für blöd verkauft. Klar, ich gehe in der Regel davon aus, dass die Dinge in einem „Verkaufsladen“, wie ich als Kind sagte oder einem „Geschäft“, was „Shop“ ja wohl heißt, zu verkaufen sind. Das ist ja schließlich der Zweck des Ganzen. Will ich mir etwas nur ansehen, gehe ich in ein Museum oder eine Ausstellung.

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Die Heuchelei mit der Kreisfreiheit…

(29.KW – 13. bis 19.Juli 2015)

… da war doch mal was? Ein Aufschrei der Entrüstung bei ganz vielen „Lokal-patrioten“, ein Schulterschluss von Leuten, die sich sonst nicht mit dem Hintern anschauen möchten… und Mitläufertum, Heuchelei, Halbwissen, Ideologie…

Und ich sollte mich fast wie ein Verräter fühlen, nur weil ich der Meinung war (und bin), dass die Welt nicht untergehen dürfte, falls es zur „Einkreisung“ kommt und dass man doch erst einmal Argumente austauschen müsse…

2015.07.11 Rougk Kreisfreiheit oder TodUnd jetzt schreibt Benno Rougk Erstaunliches. Von „Eiferertum, undenkbaren Allianzen“ und man solle nicht so tun, als „drohe der Untergang“. Verweist auf die enorme Schuldenlast der Stadt und bringt das Beispiel Eisenach, das im Übrigen immer noch existiert – trotz des Verlustes der Kreisfreiheit.

Tja – ich sehe das genauso. Und verweise gern auf meinen Blogeintrag aus der 50. KW vergangenen Jahres. Schon da fand ich die Kreisfrei-Kampagne  heuchlerisch. Es geht um Verlustängste Einzelner – Verlust an Macht, Einfluss, Vorteilen aus Vetternwirtschaft und gegenseitig zugeschanzten Aufträgen… Nicht um das Beste für die Bürger. Davon bin ich überzeugt.

Die Sache mit der Balance …

(28.KW – 6. bis 12.Juli 2015)

… ist mein täglich Brot. Ich arbeite in der beruflichen Rehabilitation, ständig erlebe ich die Geschichten von Überlastung, mangelnder Abgrenzungsfähigkeit, wenig Selbstvertrauen, fehlenden Regenerationstechniken … und und und. 4.0M DigitalCAM

Dann schaue ich auf mein volles pralles Leben und die vielen Dinge, die ich tue.

Die ich gern tue und die ich nicht missen möchte. Und ich bin froh, in der Balance zu sein.

Griechenland in aller Munde…

(27.KW – 29. Juni bis 5.Juli 2015)

… und die meisten Menschen bilden sich ein, sich ein Urteil erlauben zu können. Stammtischparolen haben Hochkonjunktur, als ob ausgerechnet die Meister dieser Kommunikationsform schwierige ökonomische Zusammenhänge begreifen könnten. Ich kann es jedenfalls nicht wirklich, nicht so umfassend, um mir ein Urteil bilden zu können. Ich halte es da mit dem von mir verehrten Captain Picard: „Ich brauche mehr information“.  Was ich aber glaube und wovon ich überzeugt bin:  Die „einfachen Leute“ in Griechenland können nichts dafür, die werden vom Euro ebenso gebeutelt wie von ihrer vorherigen oder womöglich kommenden Währung…  Und deshalb ist es Unsinn, pauschal gegen „die Griechen“ zu wettern. In Griechenland gibt es die armen Schweine auf der einen Seite und die Drecksäcke auf der anderen, ebenso wie bei uns und überall woanders. Erst mal einen Ouzo trinken…